Das Obstwiesenprojekt des BDP Eppstein

Ein Photoroman in drei Teilen

Teil  I:  Die Ernte

Der Apfelbaum hat ja eine lange Tradition. Und so entschlossen wir uns,
unseren ersten Vorfahren zu folgen und uns dem Apfel anzunehmen. Vielleicht
bekommen wir ja auch etwas von der Erkenntnis ab.

Am Anfang aber stand die Erkenntis:
Ohne Vergnügen keine Arbeit. Also setzten wir an den Anfang unseres
Obswiesenprojekts eine Feier:

Das Kelterfest

Unsere Gäste brachte nicht nur dem herrlichen Wetter entsprechende Laune
mit, sondern auch Tisch und Bänke, Kaffe und Kuchen und was das Leben sonst
noch so angenehm macht.
Die Erfrischungsgetränke wuchsen um uns herum.


Also machten sich Alt und Jung auf, Äpfel zu lesen, …

 

 

 

 

 

 

1-CIMG6043…zu waschen,… .
1-CIMG6035zu zerschnitzeln ..



…und schließlich in einer der
bereitstehenden Keltern zu „Süßem“ zu pressen.

2-clara_8695Der Phantasie waren keine
Grenzen gesetzt. Da auf der Streuobstwiese viele verschiedene alten
Obstsorten stehen, wurden Säfte aus ganz untschiedlichen Früchten bereitet.
Am besten mundete die Kombination aus Boskoop und Birne (von welcher Art die
Birne ist, haben wir noch nicht herausfinden können}.

Die Ernte


Frisch gestärkt ging es am nächsten Wochenende daran, das Obst, das beim Kelterfest übrig
geblieben ist, zu ernten. Und da auf der Streuobstwiese über 40 Bäume
stehen, war das nicht wenig!
Professionell wurden die Bäume zunächst begutachtet…



…  dann geschüttelt
….




… und schließlich mit vereinten Kräften gelesen.

Der Hunger und die Zahl der
gefüllten Säcke wuchsen.


Und so ganz ohne
Picknick sollte die Ernte dann auch nich zu Ende gehen.

 


Frisch gestärkt war der Rest vergleichsweise schnell erledigt. Für den
Abtransport dann wurden nicht nur alle Hände, sondern auch alle Autos und
Anhänger benötigt.

Genüsslich konnte ein erfolgreicher Entetag abgeschlossen werden. Die
Ausbeute war beträchtlich und wir hatten nicht vor, alle Äpfel von Hand zu
keltern.
Doch davon mehr im zweiten Teil.

Wer gerne ließt, mäht oder sägt, ist herzlich willkommen und natürlich
sind auch Abnehmer des Apfelsafts jederzeit gerne gesehen.